Die richtige Kamera finden

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Verfasst von Jakob

Ob Städtetour, Strandurlaub oder Hochgebirge – das Sommer-Feeling ist irgendwann vorbei. Mit hochauflösenden Bildern kannst Du Dich aber wieder in Deinen Urlaub zurück versetzen. Welche Kamera für Dich die Richtige ist, zeige ich Dir heute!

Die Profis

Wer hübsche, ausdrucksvolle Bilder haben möchte – für den lohnt sich der Griff zu einer Spiegelreflexkamera (ab ca. 350 Euro). Durch die austauschbaren Objektive kann man sich Motiven aus unterschiedlicher Entfernung, Winkeln oder Perspektiven nähern. Mit lichtstarken Objektiven entstehen tolle Fotos – selbst bei schlechten Lichtbedingungen. Und es lassen sich spannende Schärfe-/Unschärfe-Relationen oder Bokeh-Effekte erzeugen. Echte Könner spielen meisterhaft mit Filmempfindlichkeit, Belichtungszeit, Weißabgleich etc. und bringen so echte Kunstwerke zustande. Aber auch die Automatik-Programme für Anfänger können tolle Bilder machen. Bei der Auswahl der richtigen Kamera solltest Du auch auf die Auslösegeschwindigkeit achten – sonst entwischen besondere Momente.

Die Super-Zoomer

Länge zählt – definitiv. Für Menschen, die keinen ganzen Koffer voller Objektive hinter sich herziehen, aber trotzdem auch entferntere Motive ablichten möchten, für die hat die Industrie die Bridge-Kameras erfunden. Diese sehen etwa so aus wie Spiegelreflexkameras, die Objektive aber können nicht gewechselt werden. Dafür bieten sie Zoomwerte von bis zu 60-fach. Auch die Programmautomatiken arbeiten sauber und es können einige Werte manuell eingestellt werden. Warum also nicht dazu greifen? Für Schnappschussjäger sicherlich eine Alternative. Wirklich faszinierende Aufnahmen entstehen maximal bei guten Lichtverhältnissen.

Die Platzsparer

„My Handtasche is my Castle. Wo soll ich denn die noch unterbringen?“ Stichwort: Kompaktkamera. Der Markt dafür ist riesig, sie füllen meterweise die Regale der Elektromärkte. Darunter: ziemlicher Schrott, optisches Mittelmaß und ein paar richtig edle Kleinigkeiten. Sowohl Nachteile, als auch Vorteile sind hier schnell erklärt: Der Vorteil sticht ins Auge. Eine Kompakte ist schnell zur Hand und nach Gebrauch leicht in einer Tasche verstaut. Der Technische Spielraum allerdings ist ähnlich kompakt wie die Kamera. Aber Moment: Es gibt edle Kleinode in der Kompaktklasse, superleistungsstarke Miniaturwunder mit exzellenten Chips, beachtlichem Zoom und lichtstarken Linsen.

Die Techies

Die Frage stellen sich nicht nur Technik-Fans: Warum sollte man ein Smartphone und eine Kompaktkamera mit in den Urlaub nehmen? Stimmt, möchte man sagen. Und bei Smart Phones im High End-Bereich (Die aktuellen iPhones, Samsung Galaxys und auch das Huawei P10) stimmt das auch, denn sie bringen eine gute Hardware und lichtstarke Linsen mit sich. Die Ergebnisse können sich was Schärfe und Belichtung angeht sehen lassen! Aber auch die besten Smartphones können trotz vieler toller Features und Software nicht mit den Spiegelreflexkameras mithalten – schlichtweg, weil das optische Zoomen aus Platzgründen nicht möglich ist. Die Smartphones lösen das Zoom-Problem zumindest im Ansatz durch zwei Frontkameras – eine weitwinkelig und eine eher im niedrigen Tele-Bereich.

Aber auch die schönsten Fotos sind kein Ersatz für den Sand unter den Füßen und den Mojito in der Hand.  Da bleibt nur die Vorfreude auf nächstes Jahr und viele Fotos, die noch geschossen werden müssen.

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